Der Geschäftsbericht, ein oft unterschätztes Pflichttool mit erstaunlich viel Kommunikationspotenzial! Für viele Unternehmen ist der Geschäftsbericht einfach eine jährlich wiederkehrende Pflichtaufgabe – Zahlen, Daten, Fakten zusammenstellen und Haken dran. Doch eigentlich steckt viel mehr drin! Tatsächlich wird das enorme marketingkommunikative Potenzial eines professionell gestalteten Geschäftsberichts oft nicht ausgeschöpft. Dabei kann ein professioneller Bericht Vertrauen schaffen, die Marke stärken und wichtige Stakeholder – und je nach Branche bzw. Zielsetzung sogar die breite Öffentlichkeit – nachhaltig von zentralen Unternehmensbotschaften überzeugen.
Warum Geschäftsberichte mehr können (sollten)!
Ein gut gemachter Geschäftsbericht ist (auch) eine Plattform, um Werte, Visionen und Erfolge des Unternehmens sichtbar zu machen – und das sehr wirksam! Er kann …
- Vertrauen schaffen: Ein klarer, transparenter Bericht vermittelt Sicherheit und zeigt wirtschaftliche Stabilität.
- Schwerpunkte und Visionen verdeutlichen: Der Geschäftsbericht ist der perfekte Ort, um Ihre Kernbotschaften zu platzieren.
- Image stärken: Professionelle Inhalte und ein ansprechendes Design hinterlassen Eindruck
„Geschäftsbericht? Den liest doch eh keiner.“ Von wegen!
Dass Geschäftsberichte kaum gelesen werden, hören wir in Gesprächen mit Kunden immer wieder. Gemeint ist damit: Der Geschäftsbericht macht Arbeit und richtet sich doch nur an wenige Finanzexperten.
Die verfügbaren Studien zur Nutzung von Geschäftsberichten (börsennotierter Unternehmen) zeichnen allerdings ein ganz anderes Bild.
Eine Studie der Wirtschaftsuniversität Wien beispielsweise zeigte sehr genau die überraschende Vielfalt und Anzahl der Leserinnen und Leser auf. Über mehrere Monate hinweg wurden bei dieser Studie mehr als 23.000 Nutzer befragt. Das Ergebnis: Nur rund ein Drittel der erfassten Nutzer gehörte zur klassischen Financial Community aus privaten und institutionellen Investoren sowie Analysten!
Die größte einzelne Nutzergruppe waren dieser Studie zufolge mit 25 Prozent dagegen die eigenen Mitarbeiter. Außerdem wurden unter anderem Studierende und Bewerber, Kunden, Nachhaltigkeitsexperten, Lieferanten und Journalisten als Leserinnen und Leser erfasst.
Ebenso spannend: Besonders gefragt waren von diesen Lesergruppen nicht nur Informationen zur wirtschaftlichen Entwicklung, sondern auch zu Strategie, Nachhaltigkeit, Management und Ausblick.
Nachdem in diesem Fall explizit Geschäftsberichte von börsennotierten Unternehmen unter die Lupe genommen worden waren, lassen sich die Ergebnisse zwar nicht 1:1 auf die Geschäftsberichte kleinerer Unternehmen übertragen.
Die Studie zeigt aber trotzdem sehr deutlich, dass die Vorstellung vom Geschäftsbericht als reiner Pflichtlektüre für einige Finanzexperten zu kurz greift. Insbesondere dann, wenn die entsprechenden Unternehmen von öffentlichem Interesse sind (z.B. Stadtwerke, Versorger, kommunale Unternehmen, Healthcare-Betriebe etc.).
Viele lesen nicht alles, aber viele suchen gezielt
Zur Wahrheit gehört auch: Ein Geschäftsbericht wird selten von jedem Leser komplett von vorne bis hinten gelesen. Das muss er auch nicht. Mitarbeiter interessieren sich für die Entwicklung ihres Arbeitgebers. Bewerber möchten wissen, wofür ein Unternehmen steht und wohin es sich entwickelt. Kunden, Kooperationspartner und Lieferanten achten auf Leistungsfähigkeit, Verlässlichkeit und Zukunftsperspektiven. Banken und Finanzinstitute benötigen eine belastbare Grundlage für die Einschätzung von Stabilität, Investitionen und Planung. Medien und Öffentlichkeit suchen Einordnung und relevante Jahresbotschaften.
Der Geschäftsbericht wird damit zum Nachschlagewerk, zur Entscheidungsgrundlage und zum öffentlichen Unternehmensprofil. Entscheidend ist nicht, dass alle Leser dieselben Seiten lesen. Entscheidend ist, dass jeder relevante Leser die für ihn wichtigen Informationen schnell findet, versteht und einordnen kann.
Gerade für Stadtwerke, Regionalversorger und KMU
Für Unternehmen mit regionaler, öffentlicher oder stark stakeholderbezogener Ausrichtung kann der Geschäftsbericht deshalb mehrere kommunikative Aufgaben gleichzeitig erfüllen: Er kann Transparenz schaffen, Vertrauen stärken, die Arbeitgebermarke unterstützen, Investitionen erklären, strategische Ziele vermitteln und die Rolle des Unternehmens in der Region sichtbar machen.
Dafür braucht es mehr als eine Ansammlung von Zahlen und Pflichttexten. Ein guter Geschäftsbericht verbindet klare Informationen mit verständlicher Einordnung, starken Bildern, aussagekräftigen Grafiken und einer nachvollziehbaren Dramaturgie. Print- und/oder digitale Formate können dabei je nach Zielgruppe unterschiedliche Zugänge schaffen.
Noch einmal auf den Punkt gebracht: Ein Geschäftsbericht muss nicht jedem Leser alles gleich ausführlich darstellen. Er muss aber jedem relevanten Leser einen guten Grund geben, weiterzulesen. Genau dabei unterstützen wir von BM1: Wir entwickeln Geschäftsberichte, die Zahlen und Fakten verständlich darstellen, zugleich aber auch Marke, Strategie und Stakeholder-Kommunikation zusammenführen.
Sie möchten aus Ihrem Geschäftsbericht ebenfalls mehr machen als eine Pflichtpublikation? Dann lassen Sie uns einen kostenfreien Infotermin vereinbaren, damit wir das in Ruhe besprechen können.






