Contentmarketing wird immer wichtiger

Doch Qualitätsinhalte entstehen nicht einfach mit ein wenig KI-Know-how! Es ist offensichtlich: Immer mehr Unternehmen und Institutionen setzen in Sachen Werbung und Öffentlichkeitsarbeit  auf eine breite Palette an Blogbeiträgen, Newslettern sowie Social Media-Posts & Co. Laut dem Fachportal HubSpot wollten bereits 2024 rund 50 % der Marketer ihr Budget für Contentmarketing mindestens halten oder sogar noch deutlich erhöhen. Und dieses Jahr zeichnet sich nicht ab, dass dieser Wert signifikant sinkt. Ein klares Indiz dafür, dass Contentmarketing sogar noch weiter an Bedeutung hinzugewinnen wird!

Aber: Erfolgreiches Contentmarketing erfordert mehr als ein wenig KI-Wissen

Der Ansatz „lass KI ran – und der Praktikant korrigiert das dann noch ein bisschen“ funktioniert nicht. Tatsächlich sinkt das Vertrauen vieler Rezipienten mittlerweile sehr deutlich, wenn Inhalte nach Schema F, nämlich “maschinell generiert und veröffentlicht” wirken. Sobald Menschen das Gefühl haben, dass Texte hauptsächlich von der KI generiert wurden, sinkt deren Vertrauen in die Inhalte deutlich. Selbst dann, wenn Qualität und Inhalt objektiv passen.

Eine australische Studie zeigte kürzlich beispielsweise, dass 78 % der Social-Media-Nutzer KI-Inhalte als weniger vertrauenswürdig empfinden als von Menschen gemachte!

Um die Unterschiede zu erkennen, achten viele Menschen mittlerweile auch sehr gezielt auf typische Merkmale von KI-generierten Inhalten:

  • Z. B. darauf, dass es meist einen Einstiegstext gibt, der auf die aktuellen Zeitumstände referenziert (z. B. in der Art von „… in der digitalgeprägten Welt von heute …“).
  • Oder darauf, dass es praktisch immer einen Schlussabschnitt gibt, der mit „Fazit“ überschrieben ist.
  • Außerdem darauf, dass oft extrem viele Emojis (häufig auch zwei hintereinander) oder einige ganz spezifische Wörter wie „vertiefen“ besonders häufig verwendet werden.
  • Oder auch darauf, dass in KI-Texten relativ viele Gedankenstriche auftauchen. Und zwar die (typographisch korrekt!) langen.

Werden diese Merkmale erkannt, führt das mittlerweile sehr häufig zu deutlicher Ablehnung!

Wobei grundsätzlich gegen den gezielten Einsatz von KI als Unterstützungstool bei der Generierung von Content eigentlich wenig einzuwenden ist. Kontraproduktiv wird es, und das empfinden eben mittlerweile immer mehr potenzielle Zielpersonen so, wenn der Mensch zu wenig oder praktisch gar keinen Einfluss auf den finalen Content nimmt.

Wir bei BM1 setzen bei der Entwicklung von eigenem und Kunden-Content, und daraus machen wir auch kein Geheimnis, durchaus KI-Tools ein.

Aber sowohl die Kernideen als auch die strategischen und inhaltlichen Basics sowie vor allem das entscheidende ‘Finishing’ sind bei uns menschgemacht. Und das merken die Rezipienten und auch unsere Kunden (z. B. an positiven Feedbacks und guten Interaktionsraten)!

Die Zukunft von gutem (= erfolgreichem) und gleichermaßen bezahlbarem Content liegt deshalb unserer Ansicht nach in einer intelligenten Mischung, die die einzigartigen menschlichen Fähigkeiten mit den Performancevorteilen der KI kombiniert.

Sie wollen mehr über diesen spezifischen Ansatz und seine Vorteile für Sie erfahren? Dann lassen Sie uns sprechen … vereinbaren Sie noch heute einen für Sie unverbindlichen Infotermin!


UPDATE 

Warum Content unterschiedlichste digitale Signale berücksichtigen muss!

Ein relativ neuer Aspekt gewinnt derzeit massiv an Bedeutung, wenn es um die Wirkung und Sichtbarkeit von Content geht.

Und zwar: Welche Informationen über ein Unternehmen überhaupt digital verfügbar sind und wie sie von KI‑Systemen verarbeitet werden. Warum das besonders relevant geworden ist? Nun: Moderne Large Language Models wie ChatGPT oder Gemini greifen nicht nur auf offensichtliche Web-Inhalte wie Impressum, Blogbeiträge oder Social‑Media‑Posts zu, sondern zunehmend auf ein ganzes Netzwerk aus strukturierten Daten, Portaleinträgen, Verzeichnissen und maschinenlesbaren Quellen. Genau dort entstehen heute oft die größten Wahrnehmungslücken.

Wir beobachten das immer wieder in der Praxis:

Selbst wenn Websites umfassend gepflegt und aktuell gehalten werden, spielen KI‑Systeme bei Anfragen immer mal wieder veraltete Informationen über Unternehmen aus: etwa frühere (statt aktuelle) Ansprechpartner, veraltete Geschäftsführungen oder überholte Produktdaten. Der Grund: Viele LLMs nutzen bei der Informationsbewertung andere Quellen als klassische Suchmaschinen. Und diese Quellen sind manchmal eben nicht besonders aktuell.

Für das Contentmarketing und die Contentpflege bedeutet das:

Erfolgreicher Content besteht heute (wobei auch professionelles SEO schon immer ähnliche Anforderungen mit sich brachte) nicht mehr nur aus guten Texten und starken Ideen. Er besteht auch aus korrekten digitalen Signalen, die dafür sorgen, dass Unternehmen in KI‑Antworten richtig dargestellt werden. Dazu gehören beispielsweise:

  • klar strukturierte Unternehmensdaten
  • konsistente Informationen in relevanten Online‑Verzeichnissen
  • maschinenlesbare Angaben zu Rollen, Funktionen und Angeboten
  • eindeutige Prioritätssignale für Crawler

Mit anderen Worten:
Contentmarketing und Contentpflege sind 2026 nicht mehr allein Kommunikations‑, sondern vor allem auch Daten‑ und Strukturthemen! Und genau deshalb setzen wir bei BM1 für Kunden (die dies wünschen) nicht nur auf hochwertige Inhalte, sondern unterstützen Unternehmen auch dabei, ihre digitalen Grundlagen so zu gestalten, dass KI‑ und Suchsysteme sie korrekt verstehen. Das zahlt direkt auf Vertrauen, Wahrnehmung und Markenwirkung ein.

Wenn Sie wissen möchten, wie gut Ihr Unternehmen derzeit für KI‑Systeme „sichtbar“ ist – und wie sich das gezielt verbessern lässt –, sprechen Sie uns gerne an. Jetzt kostenfreien Infotermin vereinbaren.

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