Die richtige Websiteschrift auswählen

Die richtige Schrift für Ihre Website: Mehr als eine Designfrage! Die Schrift, die Sie für Ihre Website wählen, beeinflusst nicht nur das Erscheinungsbild, sondern auch Funktionalität und Markenwahrnehmung.

1. Lesbarkeit der Websiteschrift

Wählen Sie Schriftarten, die auf Bildschirmen leicht zu lesen sind. Noch streiten sich die Experten zwar, ob das nun eher serifenlose Schriften oder Serifenschriften (das sind die mit den kleinen „Füßchen“ an den Buchstaben) sind. Offenbar haben serifenlose Schriften zwar ganz leichte Vorteile bei sehr kleinen Schriftdarstellungen – aber groß ist der Unterschied den letzten Untersuchungen zufolge nicht. Oft wird das Lesbarkeitsargument offenbar auch vorgeschoben, weil Serifenschriften gelegentlich als etwas altmodischer eingestuft werden. Nicht wählen sollten Sie aber in jedem Fall extrem „geschnittene“ und verzierte Schriften – vor allem nicht für Mengentexte.

2. Websicherheit und „Zugänglichkeit“ der Schrift

Vor einigen Jahren noch wurden für Websites ganz überwiegend „websichere“ Schriften gewählt – also solche, die auf den meistens Devices (Geräten) vorinstalliert sind und deshalb einwandfrei dargestellt werden. Zum Beispiel Arial oder Times New Roman.

Heute werden aber auch oft (abwechslungsreichere) Schriften namhafter Webfont-Anbieter verwendet. Wobei dann darauf geachtet werden sollte, dass es idealerweise Schriften sind, die im WOFF-Format (Web Open Font Format) vorliegen. Dieses Format ist speziell für die Verwendung im Web optimiert und unterstützt eine bessere Textdarstellung und Kompression, was z. B. zu schnelleren Ladezeiten führt.

3. Corporate Design-Aspekte der Schrift

Die gewählte Webschrift sollte idealerweise unbedingt zu Ihrem Corporate Design passen. Wenn für die Website im CD-Handbuch keine websichere Schrift definiert ist, kann in den meisten Fällen ein passender Webfont verwendet werden. Nur in Extremfällen (weil der Webfont z.B. extrem teuer ist oder es eben gar keinen passenden gibt), sollte über Ausweichschriften für die Website oder eine Anpassung des CDs nachgedacht werden.

4. Lizenzierungs- und Kostenaspekte der Websiteschrift

Beachten Sie die Lizenzbestimmungen und Kosten, die mit der Nutzung von nicht auf den Devices vorinstallierten Schriftarten verbunden sind. Viele dieser Webfonts sind kostenpflichtig – und erfordern eine Lizenz für die Verwendung auf Websites. Außerdem unbedingt zu klären: Wer erwirbt die Lizenz  – und beim wem liegen die Rechte? Bei dieser Frage kommt es häufig zu Missverständnissen. 

Die Auswahl der richtigen Schrift ist entscheidend für Usability, Markenwahrnehmung und technische Performance Ihrer Website. Eine klug durchdachte Entscheidung kann Ihre digitale Präsenz signifikant verbessern.

Wir von BM1 verfügen über die Expertise, um Sie bei der Auswahl und Implementierung der optimalen Schriftart zu unterstützen. Kontaktieren Sie uns für ein erstes Infogespräch!

Ähnliche Beiträge

  • Wie wichtig ist das richtige CMS?

    Wie wichtig ist das „richtige“ CMS für Ihre Website?! DAS sollten Sie über Content Management Systeme wissen … Wer heute als Unternehmen oder Institution wahrgenommen werden möchte, benötigt vor allem eines: eine präsente, funktionsfähige und ansprechende Webseite. Sie ist das Aushängeschild eines Unternehmens, das Erste, was andere sehen, wenn sie nach Ihnen suchen. Deshalb ist…

  • Testimonialkommunikation gezielt nutzen

    Testimonial-Kommunikation: Authentizität, die wirkt. Allerdings nur unter bestimmten Bedingungen: Wer andere von etwas überzeugen will, muss gute Argumente haben – und glaubwürdig sein. Genau bei diesem so wichtigen Thema „Glaubwürdigkeit“ setzt die sogenannte Testimonial-Kommunikation an! Die Grundidee dabei … Wenn ich den Absender einer (Werbe)Botschaft als echten Menschen wahrnehme, den ich im Idealfall sogar kenne…

  • Ads schalten: Entscheidend sind die Basics

    „SearchAds sind heute bereits von gestern“, heißt es derzeit immer wieder. Doch stimmt das auch?  Wir sagen: Nope! Wobei sich Search derzeit durchaus verändert. Fakt ist beispielweise: Immer mehr Nutzer beschaffen sich inzwischen Informationen direkt oder indirekt via KI-Tools (vor allem über LLMs ) statt über die klassische Google-Ergebnisseite. Und ja: Das wird klassische Search-Ads langfristig unter Druck setzen.  Trotzdem gilt auch 2026 noch (und eigentlich mehr denn je):   Wer SearchAds heute abschreibt, verschenkt morgen massiv Umsatz.  Denn Search ist weiterhin der Kanal…

  • WhatsApp als Profi-Kommunikationstool nutzen

    Denn bei der Interaktionseffizienz wird WhatsApp oft noch unterschätzt. Bei sehr vielen Unternehmen und Institutionen ist immer noch die Website als zentraler „Anlaufpunkt“ für den Austausch mit Interessenten und Kunden vorgesehen. Wer eine Frage hat oder einen Wunsch äußern möchte, muss auf der Website dann allerdings oft erst lange nach Kontaktformular, Telefonnummer oder Servicezeiten suchen….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert