Sonderwerbeformate: Manchmal absolut top

Sonderwerbeformate und Kanäle. Lohnen sich die Mehrkosten für einen „außergewöhnlichen“ Werbeauftritt? Wir sind uns sicher: Manchmal durchaus. Abhängig von Ziel, Zielgruppe und Kontext kann sich der Invest in besondere Werbeformate und Werbekanäle in der Tat lohnen. Nicht deshalb, weil „mehr, bunter, hipper“ automatisch gleich „besser“ ist, sondern weil Aufmerksamkeit, Relevanz und Glaubwürdigkeit deutlich steigen, wenn Format und Botschaft klug zusammenspielen. Und zwar, was Oldschool-Werbeformen und auch, was digitale Tools und Wege betrifft!

Warum das Werbeformat oft den Unterschied macht

Standardgrößen und -platzierungen erfüllen vor allem eine Grundanforderung: Sie schaffen Reichweite zu (meist) überschaubaren Kosten. Sonderformate und -kanäle hingegen generieren Differenzierung. Sie erhöhen die Stop-Rate, verlängern die Auseinandersetzung mit der Botschaft und erzeugen häufig zusätzliche Reichweite durch Earned-Effekte. Etwa wenn Menschen ein außergewöhnliches Motiv fotografieren, teilen oder darüber sprechen. Entscheidend ist, dass Ziel, Umfeld und Kreation zum Format passen. Sonst verpufft die Wirkung.

Drei Beispiele, die für uns den Unterschied deutlich machen:

1) Out-of-Home: City Light Poster (CLP)

City Light Poster an stark frequentierten, beleuchteten Standorten verbinden ständige Sichtbarkeit und hochwertige Anmutung. Mit klaren Botschaften, starker Bildsprache und prägnantem Call-to-Action sorgen sie für eine dauerhafte Markenpräsenz im öffentlichen Raum. Wir bei BM1 haben bereits zahlreiche OoH-Kampagnen umgesetzt und wissen aus Erfahrung: Eine klare Reduktion auf das Wesentliche – kombiniert mit einer guten Standortauswahl und optimaler Präsentation – erzielt mehr Wirkung als die Präsentation zig-fach überladener Botschaften via Standardtools.

2) Print im Vertrieb: übergroße Quadformat-Broschüren mit Spezialoberflächen

Gerade im persönlichen Verkaufsgespräch entscheidet der erste Eindruck. Deshalb haben wir bei BM1 für Kunden auch schon Broschüren im übergroßen Quadformat mit besonderer Oberflächenveredelung entwickelt. Die Kombination aus außergewöhnlichem Format und haptischem Erlebnis sorgt dafür, dass Gesprächspartner länger im Dialog bleiben, Inhalte stärker verinnerlichen und eine höhere Wertschätzung für die Marke entwickeln. Solche Print-Sonderformate schaffen einen emotionalen Mehrwert, den Standardbroschüren oft nicht erreichen.

3) Digital B2B: Thought Leader Ads auf LinkedIn

Dieses Werbeformat macht die persönliche Stimme von Führungskräften oder Experten skalierbar. Posts, die ohnehin auf Expertise und Authentizität einzahlen, können gezielt als Thought Leader Ads ausgespielt werden – und nutzen so den Vertrauensvorschuss der handelnden Personen viel stärker als klassische Unternehmensanzeigen. Wir bei BM1 halten dieses Format für ein hochinteressantes Instrument. Fremdanalysen zeigen, dass sich damit im B2B-Umfeld hochwertigste (!) Leads für etwa 45 € pro Stück generieren lassen – abhängig von Branche, Content-Qualität und Zielgruppenschärfe. Unsere Einschätzung: Für B2B- orientierte Unternehmen mit klar umrissener Zielgruppe und hochwertigen Produkten oder Services ist ein Testlauf unbedingt sinnvoll.

Wann sich der Aufpreis wirklich lohnt

Besondere Formate und Kanäle entfalten ihren Mehrwert vor allem dann, wenn:

  • Ein Launch oder eine Repositionierung außergewöhnliche Aufmerksamkeit benötigt.
  • Premium-Positionierung sichtbar und fühlbar werden soll – etwa durch hochwertige Haptik oder auffällige Inszenierung.
  • Zusätzliche Reichweite durch Earned Media realistisch ist (z. B. bei 3D-OoH oder besonders gestalteten Print-Specials).
  • Die Zielgruppe eng und hochrelevant ist, wie im Account-Based-Marketing oder bei Top-Entscheidern.
  • Ein klares Messkonzept vorliegt, das Wirkung, Leads oder Sales-Impact valide nachweist.

Unser Mini-Playbook für mehr Wirkung und einen besseren ROI

  • Ziele konkret definieren: geht es um Awareness, um Leads oder um Sales-Enablement?
  • Das passende Format auswählen: passt es inhaltlich und kontextuell zu Botschaft und Zielgruppe?
  • Kreation an das Format anpassen: etwa plakativ reduzieren bei CLPs, Haptik nutzen bei Print oder auf persönliche Haltung bei Thought Leader Ads setzen.
  • Spillover-Effekte bewusst einplanen: zusätzliche Fotos, Videos oder Social-Media-Inhalte von Sonderformaten mitdenken.
  • Erfolg systematisch messen: mit klaren KPIs, UTM-Tracking oder A/B-Tests, damit der Mehrwert belegbar wird.

Unser passendes Angebot:

Wir bei BM1 entwickeln für Sie die passende Formatstrategie, setzen die Kreation und Produktion professionell um und sorgen mit einem eindeutigem Measurement dafür, dass Sonderformate nicht nur gut aussehen, sondern auch messbar wirken. Jetzt kostenfreies Infogespräch vereinbaren.

Ähnliche Beiträge

  • Kommt jetzt das Comeback des gedruckten Katalogs?

    Conrad Electronic, renommierter Online-Händler für Elektronik und technischen Bedarf, hat nach acht Jahren „Papier-Pause” vor wenigen Wochen erstmals wieder einen gedruckten B2B-Katalog herausgebracht und damit eine Diskussion ausgelöst, die weit über das engere Umfeld hinausgeht und bei vielen Marketing-Interessierten Fragen auslöst:  Ist Print zurück? Stoßen digitale Medien an ihre Grenzen?  Wir sagen: Nein, SO stimmt das…

  • Attribution ist mehr als ein Buzzword

    „Attribution“: Nur Marketing-Buzzword – oder steckt mehr dahinter? Gerade im Marketing werden wir regelmäßig mit neuen Schlagworten konfrontiert, die mal mehr, mal weniger praxisrelevant sind. Eines dieser Wörter, das in letzter Zeit besonders viel Aufmerksamkeit erregt hat, lautet „Attribution“. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Und ist er auch für KMUs, B2B-Unternehmen und…

  • Social Media Gewinnspiele: Aber mit Strategie

    Immer dann (so wie jetzt), wenn die Weihnachtsfeiertage in Sichtweite geraten, explodiert in den Social-Media-Kanälen die Zahl der Gewinnspiele. Viele Unternehmen machen jetzt „eben auch mal eines“. In erster Linie deshalb, weil alle anderen es tun. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Was soll dieses Gewinnspiel für das Unternehmen konkret leisten – und ist es wirklich zielführend und vor allem korrekt auf- und umgesetzt?  Reichweiten-Boost oder Strohfeuer? Was Social Media-Gewinnspiele tatsächlich leisten …  Social-Media-Gewinnspiele können durchaus sinnvoll…

  • WhatsApp als Profi-Kommunikationstool nutzen

    Denn bei der Interaktionseffizienz wird WhatsApp oft noch unterschätzt. Bei sehr vielen Unternehmen und Institutionen ist immer noch die Website als zentraler „Anlaufpunkt“ für den Austausch mit Interessenten und Kunden vorgesehen. Wer eine Frage hat oder einen Wunsch äußern möchte, muss auf der Website dann allerdings oft erst lange nach Kontaktformular, Telefonnummer oder Servicezeiten suchen….

  • Contentmarketing wird immer wichtiger

    Doch Qualitätsinhalte entstehen nicht einfach mit ein wenig KI-Know-how! Es ist offensichtlich: Immer mehr Unternehmen und Institutionen setzen in Sachen Werbung und Öffentlichkeitsarbeit  auf eine breite Palette an Blogbeiträgen, Newslettern sowie Social Media-Posts & Co. Laut dem Fachportal HubSpot wollten bereits 2024 rund 50 % der Marketer ihr Budget für Contentmarketing mindestens halten oder sogar noch deutlich…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert