Unsere Agenturprinzip: 100% Human-in-the-Loop

Warum wir bei BM1 konsequent nach dem „Human-in-the-Loop-Prinzip“ arbeiten und warum das für Kunden immer wichtiger wird. Künstliche Intelligenz begleitet inzwischen fast jeden Prozess im professionellen Marketing und in der professionellen Kommunikation. Sie beschleunigt, unterstützt, strukturiert und hilft bei der Generierung von Arbeitsergebnissen. Doch eines kann sie nicht: persönlich für die finale Qualität Verantwortung übernehmen. Genau deshalb arbeiten wir bei BM1 nach einem klaren Prinzip: Alles, was unsere Agentur „verlässt“, entsteht zu 100 % unter Anwendung des Human-in-the-Loop-Prinzips. Ohne Ausnahme. Wir Menschen übernehmen bei BM1 Verantwortung.

Was versteht man unter Human-in-the-Loop?

Unter Human-in-the-Loop versteht man ein Arbeitsprinzip, bei dem künstliche Intelligenz niemals allein entscheidet, sondern Menschen aktiv in den Prozess eingebunden bleiben. 
Menschen prüfen, steuern, korrigieren oder ergänzen die KI-Ergebnisse und tragen damit die fachliche Verantwortung.

Denn: KI erledigt inzwischen zwar unendlich viele Arbeiten. Aber nicht alle. Vor allem nicht die finale Qualitätssicherung!

Oft wirkt es so, als würde KI menschliche Arbeit komplett ersetzen. In vielen Bereichen ist das mittlerweile auch fast so. Aber nicht zu 100 Prozent. Ein Teil der Arbeit kommt (wenn einem die Qualität der Ergebnisse wichtig ist) wieder zurück zu uns Menschen. Und zwar der Teil, der besonders anspruchsvoll ist: die Kontrolle, die Bewertung und die Korrektur der von uns initiierten und/oder angeforderten KI-Ergebnisse. 

Was übrigens extrem anspruchsvoll ist!

Die Forschung zeigt in zahlreichen Studien, wie belastend solche Aufgaben für das menschliche Gehirn sind. Fachleute vergleichen diese Tätigkeit mit der Arbeit von Fluglotsen, die aus gutem Grund nur eine begrenzte Zeit lang intensive Kontroll- und Steuerungsarbeiten leisten dürfen. Unser Gehirn ermüdet bei Überwachungsaufgaben schneller als bei kreativer Tätigkeit. Und genau dann entstehen Fehler, wenn man nicht dauerhaft konzentriert bleibt. 

Für die KI-Arbeitspraxis beschreibt die Erlanger Soziologieprofessorin Sabine Pfeiffer in einem ZfK-Interview, warum diese anstrengende Steuerungs- und Kontrollarbeit trotzdem so extrem wichtig ist: „Gleichzeitig merken Menschen, die KI aktiv nutzen: Es ist manchmal sehr hilfreich, ja, aber ich muss eigentlich immer genau hinschauen. Bei KI weiß ich nie, wann der nächste Fehler kommt. Sie kann zehn Tage wunderbar funktionieren. Am elften Tag ist ein Fehler drin, aber weil ich Stress habe, schaue ich an genau diesem Tag nicht mehr so genau hin. Dann kann selbst ein kleiner Fehler große Folgen haben.“ 

Genau deshalb vertrauen wir bei BM1 auch nicht auf die vermeintlich gegebene KI-Ergebnisstabilität. Egal ob Text, Design, UX, Konzept oder Code: Jede KI-Arbeit wird bei uns von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen gesteuert, geprüft, gegebenenfalls überarbeitet, manchmal auch vollständig neu (und händisch) umgesetzt. Wobei das auch noch aus einem weiteren Grund extrem anspruchsvoll ist: 

KI kann zwar die Produktivität erhöhen, aber eben zugleich auch Kompetenzen schwächen

Eine Studie der Cornell University zeigt beispielsweise deutlich, dass KI zwar praktisch immer kurzfristig die Produktivität steigert, aber eben gleichzeitig in vielen Fällen das tiefere, fachliche Verständnis des jeweiligen menschlichen „Partners/Nutzers“ schwächen kann. Besonders Berufseinsteiger bauen oft nicht ausreichend Fachkompetenz auf, wenn sie sich zu stark auf die KI verlassen: Sie lesen Code weniger gut, verstehen Zusammenhänge oberflächlicher und verlieren in komplexen Aufgaben schneller den Überblick. 

Bei uns hat das eine klare Konsequenz: Wer bei uns KI-Ergebnisse sicher bewerten und korrigieren will (und darf), braucht immer umfassendes eigenes Wissen. Deshalb setzen wir gezielt darauf, unsere Kompetenz fortlaufend zu stärken und auszubauen, statt sie zugunsten vermeintlich besonders schneller KI-„Abkürzungen“ aufzugeben. 

Was das für Sie als BM1-Kunden bedeutet?

Sie können absolut sicher sein: Wir betrachten KI als wertvolles Werkzeug, aber nicht als Autopilot. Qualität entsteht bei uns immer aus dem Zusammenspiel von: 

• menschlicher Fachexpertise 
• klug gesteuertem KI-Support (bei den dafür geeigneten Aufgaben) 
• kritischer (menschlicher) Qualitätskontrolle 
 

So stellen wir sicher, dass Ergebnisse nicht nur schnell entstehen, sondern nach menschlichem (!) Wissen und Ermessen auch präzise und korrekt sind. Unser Prinzip: KI darf helfen. Aber der Mensch hat den Hut auf. Wir sind deshalb auch überzeugt: Die umfassende Überwachung und fachliche Einordnung von KI-Arbeit werden zu immer wichtigeren Zukunftsaufgaben.  

Unsere Kunden können sich jedenfalls darauf verlassen: Bei BM1 entsteht jede Arbeit zu 100% nach dem Human-in-the-Loop-Prinzip: gesteuert, geprüft, bewertet und verantwortet von Menschen. 

Und wenn Sie nun wissen wollen, wie und wobei wir Sie mit dieser Art von Marketing- und Kommunikationsarbeit unterstützen können: Am besten jetzt gleich einen Austauschtermin mit uns vereinbaren!

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