Mehrsprachige Websites, die funktionieren

Darauf sollten Sie achten, wenn Sie im Web in mehreren Sprachen präsent sein wollen! Die folgenden Aspekte sind bei einem mehrsprachigen Webauftritt besonders zu beachten: 1. die Wahl der Übersetzungsmethode, 2. das zu verwendende CMS (Contentmanagementsystem), 3. die auf die Mehrsprachigkeit abgestimmte SEO-Strategie.

Nachfolgend beleuchten wir die drei Aspekte überblicksartig für Sie:

Übersetzungsmethoden

„Maschinelle“ Übersetzung

  • Vorteile: Schnelle Ergebnisse, geringe Kosten.
  • Nachteile: Potenziell minderwertige Inhalte, die das Ranking negativ beeinflussen können.
  • SEO-Aspekt: Automatisch übersetzte Inhalte können von Suchmaschinen als minderwertig eingestuft werden. Zudem fehlen oft optimierte Keywords und Metadaten in der Zielsprache.

Menschliche Übersetzung

  • Vorteile: Hohe Qualität und idealerweise präzise Keyword-Integration.
  • Nachteile: Zeitaufwändig und kostspielig.
  • SEO-Aspekt: Professionell übersetzte Inhalte sind für Suchmaschinen besser geeignet.

Hybridansatz

  • Vorteile: Kombination aus Geschwindigkeit (maschinelle Übersetzung) und Qualität (menschliche Nachbearbeitung).
  • Nachteile: Erfordert Ressourcen für die Nachbearbeitung.
  • SEO-Aspekt: Ermöglicht eine schnelle Erstellung von Inhalten mit anschließender Optimierung für Suchmaschinen.

CMS (hier: TYPO3 und WordPress im Vergleich)

TYPO3

  • Mehrsprachigkeit: Integrierte Funktionen für Übersetzungen und Sprachversionen.
  • SEO-Funktionen: Dedizierte URLs mit Sprachkennzeichnung, einfache Integration von hreflang-Tags und strukturierte Daten.
  • Vorteile für SEO: Robuste Unterstützung komplexerer mehrsprachiger Projekte; ideal für größere Websites.
  • Herausforderungen: Etwas höherer initialer Aufwand bei der Einrichtung.

WordPress

  • Mehrsprachigkeit: Plugins wie z.B. WPML, Polylang od. and. erforderlich.
  • SEO-Funktionen: Plugins bieten Unterstützung für hreflang-Tags, Metadatenübersetzung und Keyword-Lokalisierung.
  • Vorteile für SEO: Flexibel und leicht zugänglich; ideal für kleinere bis mittlere Websites.
  • Herausforderungen: Die Abhängigkeit von den Plugins kann die Performance beeinträchtigen.

SEO-Aspekte

  • URL-Struktur: Verwenden Sie URLs mit Sprachkennzeichnung, Subdomains oder spezifische Top-Level-Domains.
  • hreflang-Tags: Teilen Sie Suchmaschinen damit mit, welche Sprachversion einer Seite angezeigt werden soll.
  • Keyword-Lokalisierung: Übersetzen Sie Keywords nicht einfach wörtlich (der tatsächliche Sprachgebrauch kann sich unterscheiden!).
  • Metadatenübersetzung: Unbedingt in die jeweilige Sprache übersetzen – und zwar entsprechend der tatsächlichen Verwendung.
  • Indexierung: Stellen Sie sicher, dass alle Sprachversionen korrekt in der Sitemap.xml-Datei eingetragen sind.

Als erfahrene Marketingagentur unterstützen wir Sie nicht nur bei der Konzeption der optimalen Mehrsprachenstrategie, sondern auch bei deren Umsetzung. Kontaktieren Sie uns noch heute – gemeinsam finden wir die ideale Lösung für Ihre Anforderungen!

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