Marketingbudget: Was ist zu wenig, was zu viel und was passt genau? Das ist eine Frage, die viele Unternehmen umtreibt. Taugt Red Bull da als Vorbild? Die stecken offenbar rund ein Viertel (!) ihres Konzernumsatzes ins Marketing. Laut trend.at waren es tatsächlich rund 3,15 Milliarden Euro (bei 12,196 Milliarden Euro Jahresumsatz), die Red Bull für Werbung, Sponsoring und weitere Marketingaktivitäten im Jahr 2025 ausgab. Eine eindrucksvolle Zahl.
Sollte sich Ihr Unternehmen beim Marketingetat an solchen Unternehmen orientieren ?
Realistischerweise ist das wohl eher kein sinnvoller Standard für die meisten Werbetreibenden. Und wer seinen Etat wirklich zielführend festlegen möchte, braucht in jedem Fall wohl mehr als so einen sehr spezifischen Prozentsatz eines massiv auf Marketing aufbauenden B2C-Unternehmens wie Red Bull.
Gefragt sind stattdessen: klare Ziele, passende Maßnahmen und vor allem auch einen Plan, wie die Wirkung der Maßnahmen überprüft wird.
Marketing- und Kommunikationsplanung: Ein Prozentsatz ersetzt keine Strategie
Das individuell passende Marketingbudget hängt nämlich vor allem davon ab, was ein Unternehmen erreichen möchte, wen es ansprechen muss und unter welchen Bedingungen es arbeitet. Branche, Wettbewerb, Marge und vorhandene Markenbekanntheit spielen dabei ebenso eine Rolle wie die finanziellen Möglichkeiten.
Die renommiert Leipzig School of Media beschreibt auf ihren Webseiten fünf gängige Methoden der Budgetermittlung:
- Prozentmethode: Ein Anteil des Umsatzes oder Gewinns bestimmt den Etat.
- Wettbewerbsorientierung: Die Ausgaben anderer Anbieter dienen als Maßstab.
- Fortschreibung: Das bisherige Budget wird übernommen und ggfs. angepasst.
- Finanzkraftorientierung: Eingeplant wird, was finanziell verfügbar ist.
- Ziel- und Aufgabenorientierung: Ziele bestimmen die Maßnahmen; deren Kosten ergeben den Budgetbedarf.
Für uns von BM1 ist die ziel- und aufgabenorientierte Planung dabei der überzeugendste Ausgangspunkt. Umsatzquoten und Branchenvergleiche können bei der Einordnung helfen. Sie beantworten aber nicht, welche Investitionen für die konkreten Kundenziele sinnvoll sind.
Erst das Ziel. Dann die Maßnahmen. Dann der Etat.
Soll Marketing mehr qualifizierte Anfragen erzeugen? Einen neuen Markt erschließen? Oder die Bekanntheit bei relevanten Entscheidern aufbauen? Das sind die relevanten Basisfragen …
Erst daraus lassen sich passende Maßnahmen, Kanäle und Kosten ableiten. Details dazu auf unserer Unterseite zum Thema „Mediaplanung“ . Zum Gesamtetat gehören allerdings nicht nur Anzeigen und Schaltungen, sondern auch Konzeption, Kreation, Produktion, Betreuung sowie interne Ressourcen und Tools. Anschließend prüfen wir, was finanzierbar ist und welche Maßnahmen Priorität haben.
Wir planen nicht nur. Wir betreuen und steuern mit.
Bei all dem unterstützen wir von BM1 stets ganzheitlich: Wir strukturieren Marketingbudgets, entwickeln Media- und Schaltpläne für digitale und klassische Kanäle und betreuen die Umsetzung.
Gemeinsam mit den Kunden vereinbaren wir passende Erfolgskennzahlen (KPIs), Zielwerte und Prüfintervalle. Bei der Anfragegewinnung betrachten wir beispielsweise Anzahl, Qualität und Kosten der Anfragen; beim Markenaufbau die relevante Reichweite und die Bekanntheit. Wir prüfen die Entwicklung mit den Kunden und passen Maßnahmen und Budgetverteilung an. Denn nicht jede Wirkung zeigt sich sofort – und eine Kennzahl allein erklärt noch keinen Unternehmenserfolg.
Unterm Strich bleibt festzuhalten: Das richtige Marketingbudget ist nicht unbedingt das größte.
Das „richtige“ Marketingbudget ist das, das zu Ihren Zielen passt und aktiv gesteuert wird.
Sie möchten Ihren Marketingetat fundiert planen und die Umsetzung gezielt begleiten lassen? Dann vereinbaren Sie doch als allererstes ein kostenfreies Erstgespräch mit uns. Am besten, jetzt gleich einen Termin vereinbaren!