Onlinemarketing goes Klimaschutz?

Warum es sich auch aus Klimaschutzgründen lohnt, das eigene Digitalmarketing kontinuierlich unter die Lupe zu nehmen! An digitaler Werbung kommt heute praktisch kein Unternehmen mehr vorbei, schließlich ist sie, professionell ein- und umgesetzt, enorm leistungsfähig.

Doch Onlinemarketing hat auch seinen Preis – und zwar nicht nur finanziell

Laut dem britischen Fachmagazin „The Drum“ hat digitale Werbung einen Anteil von rund 1 % des weltweiten Energieverbrauchs (zum Vergleich: das ist etwa ein Drittel des Energieverbrauchs des weltweiten Schiffsverkehrs)! Und der CO2-Fußabdruck einer mittelgroßen Ad-Kampagne mit 15 Millionen Impressions entspricht in etwa dem einer Autofahrt von fast 3.000 km! Es sollte also an der Zeit sein, dass Marketer*innen sich nicht nur Gedanken über die Kosten des Onlinemarketings machen, sondern auch über dessen ökologischen Fußabdruck!

CO2-Einsparungen im Online-Marketing: Was lässt sich da konkret tun?

  • Verzicht auf energieintensive Inhalte und Produktionsformen: Bestes Beispiel dafür sind Bewegtbildinhalte, die an exotischen Orten gedreht wurden, denn die sind – allein schon wegen der dafür notwendigen Flugbewegungen besonders energieintensiv. Durch den Verzicht darauf oder die Reduzierung ihrer Nutzung können erhebliche Mengen an CO2 eingespart werden.
  • Optimierung der Werbeeffizienz: Je effektiver eine Kampagne ist, desto weniger Impressions sind nötig, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Was dann wiederum auch zu einem geringeren Energieverbrauch und weniger CO2-Emissionen führt.
  • Einsatz programmatischer Werbung überdenken oder reduzieren: Programmatische Werbung, die durch automatisierte Auktionen in Echtzeit charakterisiert ist, verbraucht durch den dafür notwendigen intensiven Datenaustausch besonders viel Energie. Hier gilt es, den unbestreitbaren Nutzen gegen den ökologischen Fußabdruck abzuwägen.

Warum klimaorientiertes Online-Marketing Sinn macht

Es geht nicht nur darum, Kosten zu sparen oder die Effizienz zu steigern. Umweltbewusstes Handeln wird zunehmend zu einem Kriterium, an dem Unternehmen von Kund*innen, Investor*innen und der Öffentlichkeit gemessen werden. Die Integration von Klimaschutzmaßnahmen in die Marketingstrategie ist daher ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise.

Wie wir Sie bei Ihren Klimaanstrengungen unterstützen können

Wir bei BM1 sind uns der Bedeutung dieser Herausforderungen bewusst und unterstützen Sie gerne dabei, Ihre digitale Werbestrategie sowohl effizienter als auch umweltfreundlicher zu gestalten.

Kontaktieren Sie uns, um mehr darüber zu erfahren, wie wir Ihre Marketingziele erreichen und gleichzeitig die Klimabelastung reduzieren können.

Ähnliche Beiträge

  • Agenturausschreibung und Briefing

    Agenturausschreibung und Briefing: Die 4 wichtigsten Erfolgsfaktoren, die 4 häufigsten Fehler Eine sorgfältig verfasste Ausschreibung beziehungsweise ein exaktes Agenturbriefing gelten zu Recht als zentraler Schlüssel für eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Kunde und Agentur. Sie bilden die Basis für den gemeinsamen Erfolg – oder eben auch für den Misserfolg. Und obwohl das wahrscheinlich alle Kommunikationsschaffenden sowohl…

  • Social Media Gewinnspiele: Aber mit Strategie

    Immer dann (so wie jetzt), wenn die Weihnachtsfeiertage in Sichtweite geraten, explodiert in den Social-Media-Kanälen die Zahl der Gewinnspiele. Viele Unternehmen machen jetzt „eben auch mal eines“. In erster Linie deshalb, weil alle anderen es tun. Die entscheidende Frage lautet jedoch: Was soll dieses Gewinnspiel für das Unternehmen konkret leisten – und ist es wirklich zielführend und vor allem korrekt auf- und umgesetzt?  Reichweiten-Boost oder Strohfeuer? Was Social Media-Gewinnspiele tatsächlich leisten …  Social-Media-Gewinnspiele können durchaus sinnvoll…

  • Barrierefreie Websites: Noch die Ausnahme, bald die Regel?

    In Deutschland gibt es etwa 7,8 Millionen Menschen mit Behinderungen, weshalb die Barrierefreiheit von Websites nicht länger als optionales Feature betrachtet werden sollte. Bereits gesetzlich vorgeschrieben ist, dass bestimmte Seitenbetreiber, darunter Behörden und öffentliche Einrichtungen, Barrieren für beeinträchtigte Personen auf ihren Websites beseitigen müssen. Weniger bekannt ist, dass diese Verpflichtung ab dem 28.06.2025 auch für die meisten Unternehmenswebsites in Deutschland gilt, zumindest für bestimmte Themenbereiche.

  • RollUp: So entwickelt es seine volle Power

    Roll-Up: Unterschätztes Power-Tool für die Direkt-Kommunikation. Roll-Ups sind für viele von uns ein vertrauter Anblick: auf Messen, in Eingangsbereichen, auf Veranstaltungen und bei Präsentationen. Trotzdem wird ihre Wirkung oft unterschätzt, und der gestalterische und inhaltliche Aufwand, der in ihre Konzeption einfließen sollte, wird manchmal auch nicht optimal eingeordnet. Doch Roll-Ups können – wenn sie gut…

  • Digitale Barrierefreiheit: Jetzt wird es ernst!

    Pflicht zur digitalen Barrierefreiheit. War das Gesetz vom 28. Juni nur ein Sturm im Wasserglas? Fakt ist: Seit dem 28. Juni 2025 ist in Deutschland das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) in Kraft. Es setzt die Vorgaben des European Accessibility Act um und verpflichtet einen Großteil der deutschen Unternehmen, digitale Produkte und Dienstleistungen barrierefrei zu gestalten – unter…

  • Attribution ist mehr als ein Buzzword

    „Attribution“: Nur Marketing-Buzzword – oder steckt mehr dahinter? Gerade im Marketing werden wir regelmäßig mit neuen Schlagworten konfrontiert, die mal mehr, mal weniger praxisrelevant sind. Eines dieser Wörter, das in letzter Zeit besonders viel Aufmerksamkeit erregt hat, lautet „Attribution“. Aber was verbirgt sich eigentlich hinter diesem Begriff? Und ist er auch für KMUs, B2B-Unternehmen und…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert